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Pakistan-Knigge und Verhaltensregeln

Kleidung in Pakistan

Pakistanis achten sehr auf ordentliche Kleidung. Da Männer wie Frauen betont körperverhüllende Kleidung tragen, empfiehlt sich das auch für Reisende. Kurze Hosen gelten als unschicklich und auch kurzärmlige Hemden werden bei Männern nicht gern gesehen. Damen sollten prinzipiell auf weite, lockere Kleidung zurückgreifen, die Arme und Beine vollständig bedeckt. Die Kombination aus Salwar (Pluderhose) und Kameez (weites Hemd), zusammen mit einer Dupatta (Schal) ist zweckmäßig, bequem und zeigt, dass frau die lokalen kulturellen Erwartungen respektiert – was wiederum sehr von den Einheimischen gewürdigt wird.

Verhalten in der Moschee

Beim Besuch von Moscheen erwartet man ein angemessenes Verhalten. Am Eingang sind die Schuhe abzulegen, Frauen sind dazu angehalten, die Haare mit einem Kopftuch zu verhüllen. Wenn man an einem Betenden vorbeiläuft, so sollte man das hinter demjenigen tun. Wird man in ein Privathaus eingeladen, so zieht man am Eingang die Schuhe aus.

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Die (linke) Hand im Islam

Wie in der ganzen muslimischen Welt gilt die linke Hand als unrein: Man berührt damit nicht das gemeinsame Essen, überreicht keine Dinge und gibt auch niemandem damit die Hand.
Sich zur Begrüßung die Hände zu reichen, mag unter Männern angehen. Niemals jedoch wird ein Mann einer Frau die Hand geben – auch als männlicher Tourist sollte man pakistanischen Frauen gegenüber darauf verzichten, da dieses Verhalten als absolut respektlos gilt.

Frauen in Pakistan

Frauen müssen aufgrund dieser Form des Respekts damit rechnen, dass sie von einem Mann vollkommen ignoriert werden. Er wird stets nur mit ihrem Begleiter sprechen. Im Gegenzug dafür kann es Frauen durchaus passieren, dass sie von pakistanischen Frauen in die Küche eingeladen werden, wo sie das echte Familienleben hinter dem frei zugänglichen Bereich erleben können.

Zuneigung in der Öffentlichkeit

Reisende Paare sollten in der Öffentlichkeit auf Zuneigungsbekundungen wie Händchen halten, Umarmungen oder Küsse verzichten – dies gilt als anstößig. Pakistanische Männer, die auf der Straße Händchen haltend gehen, sind jedoch nicht homosexuell (dies ist per Gesetz verboten), sondern demonstrieren auf diese Weise ihre Freundschaft.

Ramadan in Pakistan

Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat. In dieser Zeit ist es gläubigen Muslimen nicht gestattet, zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Am Abend wird dafür umso mehr aufgetafelt. Als Tourist ist man diesen Regeln natürlich nicht unterworfen – man sollte dennoch auf das Essen in der Öffentlichkeit verzichten und die Mahlzeiten abseits von Publikumsverkehr abhalten.

Die Ramadan-Termine der kommenden Jahre liegen wie folgt:

  • 06. Mai 2019 – 05. Juni 2019
  • 23. April 2020 – 23. Mai 2020
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Trinkgeld in Pakistan

Taxifahrer erwarten in der Regel kein Trinkgeld. Wenn der Fahrer jedoch freundlich und hilfsbereit war, sind ca. 20-30 Rupien angemessen. In großen Hotels wird eine staatliche Gebühr erhoben – sollte jedoch nicht klar sein, ob das Personal hiervon profitiert, können gern 30-40 Rupien hinterlassen werden. Ebenfalls erhebt man in besseren Restaurants eine 10%-Servicegebühr. In einfacheren Lokalen kann man etwa 30-50 Rupien dem Personal geben, oder man hinterlässt etwas Wechselgeld auf dem Tisch. Für eine Fremden- oder Bergführer sind pro Tag ca. 200-300 Rupien einzuplanen – wobei sich natürlich auch Ihr Fahrer über ein kleines Trinkgeld freut.

Fotografieren von pakistanischen Menschen

Pakistanische Männer lassen sehr gern von Touristen fotografieren, finden sie es doch schön, Interesse von den fremden Gästen zu erhalten. Bei Frauen hingegen ist dies nicht der Fall – in beiderlei Fall sollte man vor dem Auslösen um Erlaubnis fragen, insbesondere aber, wenn man eine pakistanische Frau ablichten möchte. Am besten fragt man deren Begleiter, um die Dame nicht Verlegenheit zu bringen und zu beschämen. Ist sie einverstanden, kann losgelegt werden. Besonders gut geeignet ist die Digitalfotografie, weil auf dem Display das Resultat sogleich gezeigt werden kann – was häufig viel Freude bei Portraitierten auslöst. Militär oder Polizei, Brücken und Flughäfen dürfen nie fotografiert werden!

Weiterer praktischer Fotografietipp

In Pakistan ist es kein Problem, zusätzliche Speicherkarten zu kaufen oder auch die ersten Abzüge zu brennen bzw. auf Papier entwickeln zu lassen.

Das Laden von Akkus funktioniert in den meisten Orten problemlos. Wer jedoch Wandern und Trekken geht oder sich auf Expedition begibt, benötigt einige auf Vorrat geladene Ersatzakkus. Gerade in der kalten Gebirgsluft entladen sich Akkus sehr schnell, so dass es sich empfiehlt, die vorab geladenen Akkus nahe am Körper tragen, um sie zu wärmen. In dem Fall sollten sie zusätzlich wasserdeicht verpackt werden.

Pakistan ist ein raues Reiseland. Wer mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs ist, sollte diese gut verpacken und so gegen eindringenden Staub und Feuchtigkeit schützen. Vorsicht auch beim Objektivwechsel, denn es kann so schnell Staub in die Kamera eindringen – eventuell empfiehlt sich die Mitnahme von Reinigungswerkzeugen.