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Überbleibsel einer buddhistischen Stupa in Moenjodaro

Die Ruinen von Moenjodaro

Nicht nur Jahrhunderte, sondern Jahrtausende trennen die Jetztzeit von der Blüte Moenjodaros (auch Mohenjo-Daro). Zwischen 2600 und 1800 v. Chr. befand sich hier eine stadtähnliche Siedlung der Indus-Kultur, dessen mutmaßliches Zentrum sie gewesen sein könnte. Aufgrund dieser einzigartigen historischen Zeugnisse und dem guten Erhaltungszustand wurde den Ruinen von Moenjodaro, die 300 km nördlich von Hyderabad liegen, 1980 seitens der UNESCO der Welterbetitel verliehen.

Erfindungen und kulturelle Fortschritte der Stadt

Moenjodaro ist die größte erhaltene Siedlung der Bronzezeit, zwischen 30.000 und 40.000 Einwohner lebten zur Blütezeit um 2500 v. Chr. in diesem Ort. Bedeutende Erfindungen jener Zeit, etwa des gebrannten Ziegels, einer eigenen Schrift, städtebaulicher Innovationen und verbesserter Anbaumethoden führten zugleich zur Schaffung einer strafferen Verwaltungs- und Gesellschaftsstruktur.

Sehenswertes und Zeugnisse der Hochkultur rund um Moenjodaro

Teilrekonstruiert kann man heute in Moenjodaro die Überreste der Häuser, Straßen und eines Bades sowie mehrerer Brunnen erleben. Selbst die Straßenentwässerung hat sich an manchen Stellen erhalten – für diese frühe Epoche eine absolut fortschrittliche Entwicklung.