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Die Badshahi-Moschee gehört zu den schönsten Bauten der Mogulzeit.

Mogulreich in Pakistan

Die Moguln waren Großkönige oder Kaiser eines gleichnamigen Reiches, das reichliche dreihundert Jahre florierte. Gegründet durch den Timuriden Babur im Jahre 1526, ging das Reich erst 1858 durch die britische Besatzungsmacht unter.

Architektur und Zeugnisse des Mogulreichs

Vor allem das Lahore Fort mit seinen Palastbauten und der Moschee ist eines der herausragenden Monumente der Mogulzeit in Pakistan. Das von Shah Jahan erbaute Mausoleum des Jehangir, das mit seiner Vier-Türme-Architektur an das Itimad ud Daulah in Agra erinnert, repräsentiert ebenfalls die hohe Qualität der Baukunst des 17. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Shalimar-Gärten steht der Bagh dieses Mausoleums exemplarisch für die großartige, indo-persische Gartenarchitektur der Moguln.

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Fortschrittlichkeit und Ausdehnung des Mogulreichs

Die größte Ausdehnung erlebte das Mogulreich im späten 17. Jahrhundert, als seine Ausmaße während der Regentschaft von Aurengzeb neben dem heutigen Pakistan große Teile Indiens umfassten, von dem nur der südlichste Zipfel der Halbinsel nicht unter die Mogulherrschaft zählte. Das Zentrum der Regentschaft lag unzweifelhaft im nördlichen Indien, wo man die Nachfolge des Sultanats von Delhi angetreten hatte. Ein einheitlicher Staat war das Mogulnreich jedoch nicht. Zu unterschiedlich waren seine einverleibten Regionen mit ihren verschiedenen Traditionen.

Wunderschöne Fliesenkunst hat sich an den Bauwerken der Mogulzeit erhalten.

Das Reich der Mogulkaiser war ein ausgesprochen fortschrittliches, durchaus vergleichbar mit jenen in Mitteleuropa zur gleichen Zeit. Viele Verwaltungseigenheiten zeigen ausgesprochen moderne Züge: eine von der Religion losgelöste Verwaltung, weitreichende Infrastruktur, eine Art Lehnswesen zur lokalen Machtausübung mit angegliederter Steuererhebung, die sich den örtlichen Gegebenheiten anpasste und eine durchaus stark zentralisierte Verwaltung, der die Provinzen mit ihren Distrikten unterstanden.

Der Wakil, vergleichbar einem Premierminister, hatte die Oberhand über diese Verwaltung. Anders als in Europa gab es jedoch keine vererbbaren Adelstitel, sondern der Rang eines jeden hing von seiner Stellung im Militär ab, das für die Erlangung jedweden Amtes eine Grundvoraussetzung war.

Blütezeit der Kunst und Kultur im Mogulreich

Unter der Herrschaft der Moguln blühten die Künste, Architektur, Miniaturmalerei und Literatur. Vor allem die wechselnden Hauptstädte Delhi, Agra, Fatehpur Sikri und Lahore waren Zentren der Kultur und wurden mit aufwändigen Prachtbauten bedacht. Bereits seit der Regentschaft Akbars verwoben sich lokale indische Baumerkmale mit architektonischen Besonderheiten, die die Herrscher aus der persischen Tradition heraus einbrachten. So wechseln sich verspieltere, indisch stämmige Elemente wie Säulen oder florale Ornamentik mit den hohen persischen Kuppeln und offenen Iwanen ab.

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